Andreas Brandhorst – Das Flüstern

Rückseitentext:
„Der achtjährige Nikolas überlebt wie durch ein Wunder einen schweren Verkehrsunfall, bei dem seine Eltern ums Leben kommen. Er müsse einen Schutzengel gehabt haben, sagen die Retter. Und als er eine geheimnisvolle, wispernde Stimme hört, glaubt Nikolas selbst bald daran, dass da jemand, oder etwas, ist, um ihn zu beschützen. Er gerät an ein mysteriöses Institut in der Schweiz, in dem Kinder mit besonderen Begabungen erforscht werden. Da lernt er die junge Sonja kennen und gemeinsam schmieden sie Fluchtpläne. Doch als die Forscher den unsichtbaren Begleiter Nikolas mit aller Macht ins Licht zwingen wollen, kommt es zur Katastrophe. Und Nikolas muss sich einer furchtbaren Wahrheit stellen …“


Handlung
:
Nikolas ist ein schlauer und zurückhaltender Junge. Er erkennt die Wahrheit in Farben und Zahlen und reagiert nicht immer, wie es von der Gesellschaft als angemessen erachtet wird. Darum wird er von seiner Tante Adele immer nur „Dussel“ genannt, weil sie nicht verstehen will, dass er eine andere Sicht auf die Dinge hat. Auch eine besondere Förderung für den Jungen lehnt sie strikt ab – zu teuer. Das geerbte Geld, dass der Junge mitbringt, will sie für sich und so stellt sie ihn lieber mit Tabletten ruhig, als sich mit ihm beschäftigen zu müssen. Sein Onkel Carlo – der Bruder des Vaters – ist das ganze Gegenteil von Adele, leider kommt er gegen seine Frau nicht an.

Irgendwann bekommt Nikolas ein Stipendium an der Schule für Kinder mit besonderen Begabungen. Er möchte endlich alles lernen und Professor für Zahlen werden. Und das Beste: Sonja, mit der er bisher auf der Schule in Genf war, ist auch bei ihm. Die neue Schule ist allerdings seltsam und es gehen beängstigende Dinge vor sich…  Doch von besonders langer Dauer ist ihr Aufenthalt dort nicht und die beiden werden getrennt.

Inzwischen hat Onkel Carlo die mafiösen Geschäfte seines Bruders in Italien übernommen und Nikolas kommt nicht umhin, ihn dabei zu helfen. Dabei sind seine Gedanken immer nur bei Sonja. Er hat versprochen, sie immer zu beschützen und weiß nicht, wo sie ist. Es vergehen einige Jahre und Nikolas ist schon fast erwachsen als er herausfindet, wo seine Freundin hingebracht wurde. Mit seinem geerbten Geld und Bruno – seinem Leibwächter, der inzwischen auch ein Freund ist – macht er sich auf den Weg um Sonja zu holen. Als er sie erreicht, macht er eine schreckliche Entdeckung und es kommt zu einer Katastrophe. Nikolas führt zwei Schlachten. Eine gegen Sonjas und seine Peiniger und eine gegen sich selbst. Alles was er sich immer gewünscht hat ist in großer Gefahr.

Andreas Brandhorst kann einfach schreiben. Er weiß, wie man eine Geschichte aufbaut und Charaktere realistisch entwickelt. Das Buch passt in die Rubriken „Thriller“ und „Mystery“ und hat eine Mafia-Komponente… Ein irrer Mix, der aber gut zusammen gesetzt ist. Besonders gut hat mir gefallen, wie sich Nikolas im Laufe der Zeit entwickelt. Während des Unfalls am Anfang befindet er sich noch im Kindersitz und am Ende ist er 17 Jahre alt. Als Kind ist er schüchtern und hält sich meistens zurück, doch später lässt er sich nicht mehr so viel gefallen und es wächst immer mehr Zorn in ihm heran. Man kann es ihm aber auch nicht verdenken.   Das Cover ist übrigens auch etwas ganz besonderes. Es handelt sich im einen 3D-Druck in Metallic-Silber, ein richtiger Hingucker.  

Details zum Buch
Erschienen im Piper Verlag 2019
464 Seiten
ISBN-13: 9783492994194
Cover-Download: piper.de

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