Thariot – Exodus 9414

Auf den Rückseitentext verzichte ich gerne an dieser Stelle, da er zusammen mit meiner Rezension fast alles spoilert.

Handlung

Jazmin und Denis haben es geschafft: Die USS London ist gerettet, aber ihr Ziel konnten sie nicht finden. Nach dem sie sich total verflogen haben, befinden sie sich nun auf einer Irrfahrt auf den Weg zurück zur Erde. Diese dauert nun schon über 6000 Jahre, als sie endlich Hilfe ereilt. Eine kleine Flugkapsel kollidiert  absichtlich mit ihrem Schiff, darin befindet sich eine Androidin. Lilith zeigt ihnen wo es lang geht und reißt auch gleich die Kontrolle an sich… An Jazmins und Denis‘ Wohlbefinden hat sie aber nur wenig Interesse.

Max, Jazmins Bruder, hat eine ebenso abenteuerliche Reise hinter sich. Mit 200 Jahren Verspätung haben er und seine Crew den Planeten Cygnus im Alderamin-System erreicht. Aber was hier los ist hätte niemand erwartet. Nachdem sie das Bremsmanöver eingeleitet haben, bekommen sie plötzlich einen Funkspruch rein – in ihrer Sprache. Die USS Boston wird geentert, die Crew eingesperrt, das Schiff beschlagnahmt. Plötzlich gerät alles außer Kontrolle. Obwohl Max nicht weiß, was gespielt wird und wem er trauen kann, muss er eine folgenschwere Entscheidung treffen.

Das Buch schließt direkt am Vorgängerroman Exodus 2727 an, diesen sollte man vorher gelesen haben. Thariot schreibt, als würde er die Geschichte einen guten Kumpel erzählen: spannend, actionreich, humorvoll, aber manchmal auch etwas derb. Am ersten Roman hat mir die Ausarbeitung der Figuren nicht so richtig gefallen, das ist diesmal besser. Gegen Ende wird es sogar etwas politisch und dann auch noch gefühlsdusselig. Aber alles in Maßen. Exodus 9414 schließt die Geschichte von Jazmin und Max ab. Da ich eher ein Fan von Einzelromanen bin, finde ich das sehr gut. Beide Bücher sind absolut empfehlenswert, wenn man auf rasante Science Fiction Stories steht.

Details:
Erschienen bei Fischer Tor am 26. August 2020
384 Seiten
ISBN: 978-3-596-70038-7
Cover-Download: fischerverlag.de

Hier gehts zum Vorgängerroman:

Exodus 2727
Die letzte Arche

„Die USS London ist ein interstellares Siedlungsschiff auf dem Weg zu einer neuen Welt. Die Reisezeit beträgt 109 Jahre, das Ziel liegt 50 Lichtjahre entfernt. Die Fracht: drei Millionen befruchtete menschliche Embryos und sieben Millionen Tiere. Die Besatzung besteht aus 490 Personen, die sich im Kälteschlaf abwechseln. 
Alles läuft nach Plan. Bis der Ärztin Jazmin Harper auffällt, dass immer mehr Besatzungsmitglieder psychische Probleme bekommen. Gleichzeitig stößt der Ingenieur Denis Jagberg auf Anzeichen, dass das Schiff deutlich älter ist als gedacht. Beiden ist schnell klar, dass irgendetwas nicht stimmt, doch bevor sie der Sache auf den Grund gehen können, kommt es zur Katastrophe“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Webseite erstellt mit WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: