Andreas Brandhorst – Omni

Beschreibung:
„Aurelius, vor zehntausend Jahren auf der legendären Erde geboren, ist einer von nur sechs Menschen, die Zugang zu Omni haben, einem Zusammenschluss von Superzivilisationen, der die Macht über die Milchstraße innehat. Nun erhält Aurelius seinen letzten Auftrag: Er soll verhindern, dass ein rätselhaftes Artefakt an Bord des im Hyperraum gestrandeten Raumschiffs Kuritania in falsche Hände gerät.
Eine einflussreiche Schattenorganisation ist dem Wrack bereits auf der Spur. Der Agent Forrester und seine Tochter Zinnober sollen den Fund bergen und Aurelius entführen – denn mit seiner Hilfe könnte das Artefakt wieder aktiviert werden. Doch die Mission gerät außer Kontrolle – und Aurelius, Forrester und Zinnober finden sich in einem undurchsichtigen Spiel wieder, das die Zukunft der ganzen Menschheit bedroht…“

Forrester ist ein ausgestiegener Agent, der sich mit seiner Tochter auf einen namenlosen Planeten versteckt um diese zu beschützen. Leider werden sie doch von seinem ehemaligen Auftraggeber gefunden und Forrester lässt sich auf die Mission ein, damit er und seine Tochter danach endlich in Ruhe gelassen werden. Ab nun stürzen sie von einer brenzligen Situation in die Nächste, auf den fast 600 Seiten passiert immer irgendetwas: Waffen und Ausrüstung besorgen, zur Kuritania fliegen, den Reisenden Aurelius aufspüren, Zinnober retten, flüchten und verstecken, Verbündete suchen, wieder Waffen beschaffen, ein Raumschiff kapern, Aurelius finden und das Universum retten… und noch einiges mehr.

Ich muss zugeben, dass ich zwei Anläufe für das Buch gebraucht habe. Ich hatte es letztes Jahr angefangen und habe nun auch das letzte Viertel gelesen. Ein Grund für den Abbruch war eine – für mich – zu lang andauernde mentale Folterung von Aurelius. Außerdem hat mich die Vater-Tochter-Beziehung gar nicht überzeugt. Es gibt keine großen Reibungen. Forrester wirkt ein wenig unterwürfig gegenüber seiner Tochter. Da er sich am Tod ihrer Mutter schuldig fühlt, tut er einfach alles für sie – Ohne Rücksicht auf Verluste. Die Tochter hingegen ist mir ein wenig zu cool. Für die beiden hätte ich mir gerne einen anderen, komplizierteren Ausgang gewünscht.

Aber Andreas Brandhorst schreibt wie immer auch unheimlich fantasievoll. Es ist leicht sich die verschiedenen Welten und Ereignisse im Kopf vorzustellen. Wie macht er das nur, denk ich mir immer. Auch wenn mir andere Far Future Romane von ihm besser gefallen haben (zum Beispiel „Das Schiff“), ist „Omni“ schon wegen dem Kopfkino eine lesenswerte Lektüre.

Details zum Buch:
Erschien 2019 im Piper Verlag
592 Seiten
ISBN: 978-3-492-28187-4
Coverdownload: piper.de

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