Ann Leckie – Die Maschinen

Rückseitentext:
„Breq ist eine Kämpferin, die auf einem einsamen Planeten auf Rache sinnt. Hinter ihrer verletzlichen, menschlichen Fassade verbirgt sich mehr, als es zunächst den Anschein hat: Sie wurde von den Radch geschaffen, die nach und nach das gesamte Universum unterworfen haben. Breq ist nur dem Äußeren nach eine Frau, vor allem aber ist sie ist eine perfekt konstruierte Maschine, abgerichtet zum Erobern und Töten. Nun aber beschließt sie das Unmögliche: Ganz allein will sie es mit Anaander Mianaai aufnehmen, dem unbesiegbaren Herrscher der Radch. Denn Breq will endlich frei sein.“


Breq war nicht immer Breq. Vor 20 Jahren war sie EinsEsk von der Gerechtigkeit der Torren. Mit ihrer Leutnantin Awn sorgt sie auf Shis’urna, einen annektieren Planeten, für Ordnung. Nach einer Annexion soll es eigentlich Ruhig werden auf dem Planeten und den neuen Bürgerinnen des Radch-Imperiums gut gehen… Doch auf Shis’urna braut sich etwas zusammen, dass damit endet, dass die Gerechtigkeit der Torren explodiert und EinsEsk plötzlich mit einem einzigen Körper zurechtkommen muss.

20 Jahre lang plant sie nun ihre Rache und etwa ein Jahr davor beginnt die Erzählung. Breq befindet sich auf Nilt, wo sie eine mächtige Waffe vermutet. Auf ihrem Weg stolpert sie über Seivarden – eine Vorgesetzte, unter der sie vor über 1000 Jahren gedient hat. Obwohl Breq Seivarden nicht gut in Erinnerung hat, kümmert sie sich um sie, schleift sie mit und sie weiß lange nicht, wieso eigentlich.Nach vielen Hinternissen und einem großen Rückschlag, nach dem Breq ihre Hoffnung auf Vergeltung fast aufgibt, gelangen sie auf die Omaugh-Station. Hier muss Breq nur noch auf die passende Gelegenheit warten um Anaander Mianaai erschießen zu können… Aber! Ist es auch die richtige Amaander Mianaai? Denn ebenso wie EinsEsk, hat die Herrin der Radch viele Körper um ihr Überleben über die Jahrtausende hinweg sicherzustellen.

Dieser Roman hat viel, was mir gefällt. Ich mag Far Futur Romane, weil diese auch immer etwas fantastisch sind und viel kreative Ideen und Möglichkeiten Platz haben. Außerdem fasziniert mich das Thema künstliche Intelligenz… Breq bzw EinsEsk ist eine Maschine in vielen Erscheinungsformen. Sie ist ein Raumschiff mit vielen Soldatinnen, die alle mit einander verbunden sind. Sie sehen das Gleiche, hören das Gleiche, wissen das Gleiche und trotzdem kann jeder Körper einzeln agieren und dorthin geschickt werden, wo sie gebraucht wird.Und am schönsten finde ich, dass für die Radch nur weibliche Pronomen verwendet werden. Nur durch Gespräche mit anderen Rassen erfährt man bei einigen wenigen Figuren, ob sie männlich oder weiblich sind. Durch die weibliche Ansprache sind alle Romanfiguren gleichgestellt. Es gibt keine klassischen maskulinen oder femininen Charaktereigenschaften und somit werden auch keine nervigen Klischees bedient. Einfach großartig.

„Die Maschinen“ ist der Auftakt einer Trilogie. Da alle Teile in meinem Regal stehen, werde ich irgendwann auch diese vorstellen.

Details:
Erschien 2015 im Heyne Verlag
544 Seiten (mit einem Vorwort des Übersetzers und einem Interview mit der Autorin)
ISBN: 978-3-453-31636-2
Coverdownload: randomhouse.de

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