Brandon Sanderson – Starsight – Bis zum Ende der Galaxie

Rückseitentext:
„Ihr ganzes Leben lang hat die junge Spensa davon geträumt, als Raumschiff-Pilotin ihre Heimatwelt gegen die übermächtigen Krell zu verteidigen. Doch als sie endlich am Ziel ist, warten zwischen den Sternen nur bittere Wahrheiten: Alles, was über Spensas Vater behauptet wird, stimmt – er war ein Feigling und ein Verräter, der sein eigenes Team angegriffen hat! Dafür ist alles, was man Spensa über den Krieg erzählt hat, eine Lüge…
Seit sie die Sterne gehört hat, weiß Spensa nicht mehr, was sie glauben darf. Aber eines weiß sie mit Sicherheit: Wenn sie bis ans Ende der Galaxie reisen muss, um die Menschheit zu retten, dann wird sie genau das tun!“

Nachdem der erste Band „Skayward“ mit einem spannenden Cliffhanger endet, hab ich mir zeitnah zum Veröffentlichungstermin den Nachfolger „Starsight – Bis zum Ende der Galaxie“ geholt.

Am Ende von „Skyward – Der Ruf der Sterne“ kam endlich raus, wieso die Menschen auf Detritus festsitzen und es nicht geschafft haben sich weiterzuentwickeln. Jetzt konnten die Bewohner einige der im Orbit schwebenden Plattformen einnehmen und sich besser gegen die Angreifer aus dem All verteidigen. Spontan bekommt Spensa die Gelegenheit mit ihren besonderen Kräften nach Starsight zu springen und die Krell und andere sogenannte Primär-Intelligenz-Spezies zu infiltrieren. Ihr Hauptziel ist es, eine Technologie zu stehlen mit der es möglich wird von Detritus zu fliehen.

Dazu nimmt Spensa eine Tarnidentität an. Eine Pilotin, die tatsächlich auf Starsight erwartet wird um sich als Kampfpilotin in einem Auswahlverfahren zu beweisen. Ein ziemlich gerissener Politiker schürt absichtlich die Angst vor der „Menschenplage“ um einen vernichtenden Anschlag zu rechtfertigen. Ein noch viel schlimmerer Feind soll auf Detritus gehetzt werden.

Spensa muss feststellen, dass die Person, deren Identität sie angenommen hat, nur nach Starsight eingeladen wurde um als Spielball zwischen zwei Fraktionen ausgenutzt zu werden und das neben den ständigen Angriffen der Krell nun auch die Auslöschung ihrer Heimatwelt durch einen Weltenvernichter droht. Ihre Mission wird zunehmen komplizierter: Sie muss mitspielen, ihre Wut zurückhalten, die Fassade aufrechterhalten, einen Plan machen um an die von Starsight gut gehütete geheime Technologie zu gelangen (was ihr eigentliches Ziel war)… und ihre Leute warnen.
Während ihres Aufenthalts lernt sie aber auch eine Gesellschaft kennen, die nichts mit Politik zu tun hat. Einfache Individuen, die nur ein friedliches Leben führen wollen. Auch für ihr bevorstehendes Schicksal fühlt sich Spensa verantwortlich.

Zur Seite steht ihr wieder M-Bot, die KI ihres Kampfschiffes, die Schwierigkeiten damit hat, herauszufinden, ob sie ein selbstständiges, selbstdenkendes Lebewesen ist. M-Bot versucht Spensa so gut zu helfen wie es geht und die beiden sind längst Freunde.

Die ausschweifenden Schilderungen des erstes Bands sind hier deutlich reduziert. Es gibt viel mehr Story und Spannung. Außerdem ist Spensa viel erwachsener geworden, sie ist weniger trotzig… aber ihre grundlegende Persönlichkeit ist die gleiche. Das hat der Autor echt gut hinbekommen.
Mein Post zu „Skyward“ war nicht sehr lang, „Starsight – Bis zum Ende der Galaxie“ hat mir viel besser gefallen.
Und sind die Cover nicht echt schön!!!
Der dritte Teil „Cytonic – Unendlich weit von Zuhause“ erscheint am 1. März 2023. Dann gibt es bestimmt mehr zu den Weltenvernichtern und Spensas besondere Kräfte. Darauf bin ich gespannt.

Bewertung: 3.5 von 5.

Details:
Erscheinungsdatum: 1. März 2022
Verlag: Knaur
Seiten: 512
Originaltitel: Starsight (2019)
Übersetzt von: Oliver Plaschka
ISBN: 978-3-426-52687-3

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