Filme aus der Quarantäne, Woche 2

Ok, aus der Quarantäne konnte ich mich raustesten… also hab ich mich ein bisschen akklimatisiert und drinnen hab ich mehr gelesen als in der ersten Woche. Darum gibts heute nur 3 Filme und eine Serie…

Moon Knight

Fangen wir mit etwas einfachem an: Da ich mich nicht mit Comics beschäftige, hatte ich noch nie etwas von Moon Knight gehört und würde Oscar Isaac nicht mitspielen, hätte ich wahrscheinlich (vielleicht) nicht eingeschalten. Was mir gefällt: Es ist etwas düster, es gibt eine gewisse Komik, die Figur hat multiple Persönlichkeiten die miteinander kämpfen und klarkommen müssen und am Anfang kommt es immer wieder zu blitzartigen Szenenwechseln und Gedächtnislücken.
Was mir nicht so gefällt: Es hätte viel düsterer und intensiver sein können, aber ok, Disney hat sich dazu entschlossen, es familienfreundlich zu halten. Schlimmer ist aber, dass offensichtliche Dinge immer wieder erwähnt werden. Als würden die Zuschauer/innen nicht erkennen, dass es im Hintergrund eine Wüste gibt. (mal als überzogenes Beispiel)… und was zur Hölle stimmt mit der Synchronisation nicht? Stevens deutsche Stimme klingt so überzeichnet, dass sie gar nicht zu seiner doch schon älteren Figur passt und außerdem klingt es auch völlig neben der Spur.
Wenn man nicht viel mitdenken will, ist die Serie super, aber ohne Oscar Isaac hätte ich ausgeschalten – geb ich zu.

Nightcrawler

Louis Bloom kann besonders gut quatschen und sich dazwischendrängen, durchmogeln und andere manipulieren. Nur einen Job hat er nicht und macht Geld indem er gestohlene Dinge verkauft. Als er erfährt wie viel man als freischaffender Videojournalist verdienen kann, erwirb er sich einen lausigen Hobby-Camcorder und ein Funkaabhörgerät. Von Anfang an überschreitet er die Grenzen des Anstands. Ist etwas nicht spektakulär genug, hilft er nach und bringt andere absichtlich in Gefahr. Ob man einem verletzten Opfer noch helfen könnte, ist ihm egal. Das unethische Verhalten und die Straftaten, die Louis für seine Aufnahmen begeht, interessiert auch den Fernsehsender kaum. Je blutiger, desto besser.
„Wer mich sieht, hat den schlimmsten Tag seines Lebens.“ Diesen Anti-Feel-Good-Film kann man ruhig zweimal angucken, er bietet genug Stoff zum nachdenken und man kann sich darüber austauschen.

Dreizehn Leben

Thailand, 2018: Nach dem Fussballtraining wollen die 13 Freunde noch die Tham Luang Höhlen besuchen, die ihnen auch schon bekannt sind. Doch drinnen bekommen sie nicht mit, dass es draußen plötzlich regnet. Das viele Wasser flutet die Höhlengänge und der Weg nach draußen ist versperrt. Durch eine riskante Rettungsaktion können nach 17 Tagen alle aus der Höhle befreit werden.
Der Film basiert auf den wahren Ereignissen, die damals um die ganze Welt gingen. Die Erzählweise ist besonders ruhig und verzichtet auf übertriebene Dramatik. Auch einzelne Schicksale werden nicht näher beleuchtet, es geht fast ausschließlich darum, was nacheinander passiert ist. Spannend erzählt ist es trotzdem.
Das Internet bietet zur Eigenrecherche natürlich noch viele ausführliche Zusatzinformationen.

Apollo 13

Ich denke, so viel muss ich dazu nicht schreiben. Die drei Astronauten der Apollo 13 Mission wären gerne auf dem Mond gelandet, doch stattdessen geht auf halben Weg etwas irreparable kaputt und ihre neue Mission war es, lebendig nach Hause zu kommen. Die Luft geht ihnen fast aus und der Treibstoff wird so knapp, dass sie alle Geräte (darunter auch die Heizung) abschalten müssen.
Auch wirklich ein sehr spannender Film, mit zum Teil Originaldialogen und so detailgetreu wie möglich. Regie bei Apollo 13 und Dreizehn Leben führte Ron Howard.

Diese Woche ist meine Empfehlung Nightcrawler. Aber auch die letzten zwei Filme zeigen, dass das echte Leben unfassbare, atemberaubende Geschichten schreibt.
Hier noch mal der erste Teil: Filme aus der Quarantäne, Woche 1. Irgendetwas dabei, dass euch auch gefällt, oder was gar nicht geht? Lasst mich wissen was und wieso. 🙂

Als nächstes gibt es dann wieder ein Buch und ich muss die SUB Liste überarbeiten…
Morgen gehts dann endlich wieder auf Arbeit. 😀

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